Wohnklima
Ob man sich in seiner Wohnung wohl fühlt oder nicht hängt im wesentlichen von drei Faktoren ab.Jedem bewusst natürlich die Lufttemperatur im Raum. Daneben ist die Oberflächentemperatur der uns umgebenden Materialien,also Wände und Fenster sehr entscheidend. Je niedriger die Oberflächentemperatur ist um so höher muss die Lufttemperatur sein um sich wohl zu fühlen. Durch diesen Temperaturunterschied wiederum resultiert eine starke Luftzirkulation im Raum die dann mit z.B. 22 Grad über unsere 36 Grad warme Haut streicht und uns kühlt was wiederum unbehaglich ist und als Zugluft empfunden wird. Wer in einem alten Haus lebt kennt das sicher auch wenn einem das so nicht bewusst ist.

Aber genau die 3 Faktoren,Oberflächentemperatur,Luftbewegung und Lufttemperatur werden durch eine energetische Sanierung sehr stark positiv beeinflusst. Ist die Temperatur der Oberfläche durch den verhinderten Wärmeverlust nur 1-2 Grad kälter als die Raumluft reichen niedrige Heizungstemperaturen aus und somit entsteht auf Grund der geringen Temperaturdifferenz auch keine starke Luftbewegung. 20 Grad Raumtemperatur werden so als behaglicher empfunden als 22 Grad in einem schlecht gedämmten Haus.

Ich habe selbst den optimalen Zustand wie auch in jungen Jahren den maximal schlechtesten Standard erlebt und kann somit aus eigener Erfahrung bestätigen dass es sich schon allein aus Gründen des Wohnkomfort und der Wohngesundheit lohnt sein altes Haus auf neuesten technischen Stand zu bringen. Immerhin verbringen wir die meiste Zeit unseres Lebens in der Wohnung. Beim Kauf eines Autos,wo wir uns insgesamt nur wenige Tage in Jahr aufhalten,schauen die meisten Leute nicht aufs Geld und kaufen alle Annehmlichkeiten für viel Geld.